Seit längerer Zeit steht ein Berggipfel auf meiner ToDo-Liste. Obwohl er bei mir in der Ostschweiz liegt und die Anfahrt sich in Grenzen hält, habe ich seine Besteigung bis anhin nicht geschafft. Heute kann ich das Kapitel abhaken, aber nicht für immer … ich komme sicher wieder 🙂
Mit Kurt habe ich eine super Begleitung für mein Vorhaben. Umso kurzweiliger ist der lange Aufstieg über Amden. Die Zivilisation ist verlassen, die Alphütten kommen näher. Bis Oberfiderschen ist der Weg breit und fahrbar. Dann zwingt uns der steile und schmale Pfad das Bike auf die Schulter zu nehmen. Sogar schieben ist keine Option. In der Falllinie erklimmen wir die letzten 440 Höhenmeter.
Neben uns das Gipfelkreuz und die blecherne Schweizerfahne, ringsum eine herrliche Aussicht. Wow, wir überblicken die Gegend vom Zürichsee bis zum Walensee, von den Bündner Alpen über die Churfirsten … Einfach fantastisch.
Nach ein paar Meter Abfahrt die erste Entscheidung, links oder rechts. Der rechte Weg führt über den Federigrat, der Links zum Plättlispitz. Wir entscheiden uns für das zweite Gipfelkreuz. Auch hier verläuft ein schmaler Grat und lässt unsere Herzen höher schlagen. Nur zwei kurze Felsenpassagen zwingen uns vom Bike.
Weiter unten treffen wir auf den anderen Weg vom Federigrat. Richtig gut, trailsurfen 😀 … ein Trail nach dem anderen. Schliesslich das Finale durch den Runsenwald.
Talboden … genial, kein Meter Trail wurde verschenkt. Ja, wie habe zu Beginn geschrieben? … Ich komme wieder.













Distanz: 25.3 km
Höhenmeter: 1’654 hm (davon 440 hm Bike tragen)
Bahnunterstützung: Keine
Bike: Last Coal MX V4
Das sieht ja genial aus. Was meinst du, gibt es da auch eine E-bike Variante?
Im Grundsatz ist alles möglich 😀 … es ist einfach die Frage, wieviel Kilogramm man gerne die 440 Höhenmeter auf dem Buckel hinaufschleppen möchte. Das Bike schieben ist keine Option. Ich würde es mir nicht antun. Das ist genau einer der Gründe, wieso ich noch bei meinem Biobike bleibe.
Es gibt aber die Möglichkeit, den Gipfel auszulassen und bei der Alp Oberfiderschen den Höhenweg zu nehmen. Ich kenne diesen nicht, aber er mündet in die andere Route über den Gipfel. Aber klar, der aussichtsreichste Teil hat man damit verpasst. Der untere Trailteil ist auch genial.