Ofenloch – Risipass

Mit dem Club steht eine Bike-Tagestour auf dem Programm. Eigentlich planten wir eine Megatour. Vom Toggenburg aus über die Hinter Höhi, um den Walensee mit dem tollen Höhentrail unterhalb den Churfirsten und über Amden und die Vorder Höhi zurück. Leider hat es am Samstag fast ununterbrochen geregnet. Daher entschlossen wir uns eine gemässigtere Tour zu fahren. Ziel war im Toggenburg das Ofenloch und der Risipass.

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Das Wetter präsentiert sich heute wieder viel besser. Aber die Wege, vor allem im Wald, sind noch sehr nass. Wir starten in Wattwil und erklimmen als erstes den Köbelisberg.

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Weiter geht es über Ober Reitenberg und Hofstetten. Waldwege und Wiesenabfahrten wechseln sich ab.

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Genau um die Mittagszeit erreichen wir Hemberg. Gerade recht für eine Portion Spaghetti. Erst jetzt nach dem Mittag fängt das Anstrengende aber auch Schöne so richtig an. Wir pedalen ins Neckertal. Zuerst auf schönen, fast flachen Kieswegen. Dann aber wird es immer steiler. Das Tal wird immer enger. Wir erarbeiten uns mühsam die Höhenmeter. An der Grenze des fahrbaren. Die Nässe zwingt auch immer wieder zum Absteigen.

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Die letzten Höhenmeter sind dann endgültig zu Fuss zurückzulegen. Dann endlich haben wir es geschaft. Neuwald-West auf 1’328 m.ü.M.

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Jetzt beginnen ein paar Meter herrliche Trails hinunter ins Ofenloch. Der Weg schlängelt sich zwischen Nagelfluhwänden durch. Eine einmalige Kulisse.

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Plötzlich stehen wir vor einem riesigen, senkrechten Nagelfluhfelsen. Ein paar Meter entlang dem Felsen können wir uns am Seil festhalten.

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Dann geht es runter nach Lutertannen auf der Schwägalp-Passstrasse. Von dort folgen wir der Bike-Route „Panorama-Bike“ (Nr. 2) bis auf den Risipass auf 1’459 m.ü.M. Zuerst ist es ein Asphaltsträsschen, später ein Kiesweg resp. Alpweg. Kurz vor der Passhöhe gibt es noch auf der Alp etwas Flüssiges.

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Vom Risipass folgen wir nicht mehr der Bikeroute, sondern dem Wanderweg über die Alpwiesen und durch die unzähligen Kuhhäge resp. Abschrankungen.

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Im Tal erreichen wir die Ortschaft Stein. Die Strecke bis Nesslau absolvieren wir auf der Asphaltstrasse. Dann biegen wir in den Wanderweg entlang der Thur ein. Zwar hat es ein kleines Bikeverbot-Schild an einem Haus. Ob dies offiziell ist bezweifle ich sehr. Also, Augen zu und durch.
Der Thurweg ist einfach super. Zuerst sind es einfache Singletrails. Später folgen ein paar knifflige Abfahrten mit vielen Treppen. Diese lange Metalltreppe z.B. kostet einiges an Überwindung. Aber ein super Gefühl.

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Da die Zeit immer knapper wird, folgen wir ab Ebnat-Kappel der Asphaltstrasse zurück bis Wattwil.
Eine schöne Tour geht zu Ende. Danke an Tourengide Felix.

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56.1 km – 2’054 Hm

 

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