Sonne pur auf dem Tanzboden

Zumindest wir Thurgauer haben den Nebel satt. Die letzten Tage vermochte er sich nicht aufzulösen. Wir wussten aber alle, dass oben blauer Himmel und Sonnenschein herrscht. Grund genug den Samstag für eine Biketour über der grauen Sauce zu nutzen.

Wie geahnt präsentiert sich der Himmel satt blau und macht die Tour hoch zum Tanzboden zu einem wahren Genuss.

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Pupi, Sigi und ich starten von Wattwil aus mit unseren Bikes. Bereits am Start strahlt uns die Sonne entgegen. Der Thur entlang erreichen wir Ebnat Kappel wo wir ins Steintal abbiegen.

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Der Weg führt Richtung Speer. Die Rampen werden immer steiler und lassen das Herz enorm hoch schlagen.

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Von Alp zu Alp erklimmen wir Höhenmeter um Höhenmeter.

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Trotz Anstrengung geniessen wir das tolle Wetter und die schöne Aussicht.

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Von der Elisalp folgen wir dem Toggenburger Höhenweg. Dieser Trail hat nebst schönen Metern auch viele ruppige Stellen und einige Laufpassagen. Wer sich das nicht antun möchte, der kann vom Steintal direkt via Forststrasse zum Tanzboden fahren.

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Dann ist es geschafft. Der Tanzboden mit seiner Wirtschaft lädt uns zu einer verspäteten Mittagsrast ein.

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Hier oben ist ein schöner und beliebter Fleck Erde. Daher trifft man bei gutem Wetter immer einige Leute an. Ich freue mich jetzt schon im Winter mit den Schneeschuhen den Tanzboden zu erklimmen.

Juhui, jetzt geht es fürs erst abwärts. Wir lassen es krachen. Die Wiesenpassagen laden zum rasen ein und jede Bodenwelle wird als Drop missbraucht.

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Unser nächstes Ziel ist der Regelstein. Ein sehr schöner Trail führt uns dorthin. Aber auch dieser Punkt muss verdient werden. Einige Aufstiege, zum Teil sehr giftige Wurzelpassagen, fordern unsere Kondition.

Wir geniessen den letzten Blick vom Regelstein Richtung Toggenburg.

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Achtung, fertig, los. Über Wiesen und Wurzeln, durch Wald und Kuhweiden erreichen wir nach dem spassigen Downhill Wattwil.
So ein Sonnentag über dem Nebel ist für Körper und Seele einfach Gold wert. Zufrieden und glücklich geht es wieder ins graue Land.

Hat übrigens jemand auf den Fotos mein Bike vermisst? Die Federgabel ist zwar vom Service zurück, ich habe sie jedoch noch nicht eingebaut. Freundlicherweise konnte ich aber ein Bike von einem Kollegen benutzen. Ehrlich gesagt hatte ich mich auf dieser Tour nicht so sehr an dieses Gefährt gewöhnt. Es scheint mir etwas bockig zu sein. Ach, freue ich mich wieder auf mein Liteville.

Distanz: 37.8 km
Fahrzeit: 3:50 h
Durchschnittsgeschwindigkeit: 9.8 km/h
Maximalgeschwindigkeit: 50.9 km/h
Höhenmeter: 1’315 hm
Bike: Trek Remedy 8

 

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